Vita

Christopher Patrick Peterka (38) ist Futurist, Unternehmer und Investor mit 22 Jahren Praxiserfahrung. Im Jahr 2000 gründete er bereits ein Unternehmen für natürlichsprachige Schnittstellen in der Mensch-Maschine-Kommunikation. Mit den Think Tanks gannaca und THE HUS.institute berät er Organisationen weltweit zu ihrer Innovationskultur und Zukunftsstrategie. Sein besonderes Interesse gilt dabei den neuen Regeln in Wirtschaft und Gesellschaft im Zeitalter der Digitalen Moderne.

Als Vortragsredner und Interviewpartner inspiriert, überrascht und provoziert Peterka. Ohne Rücksicht auf Proporz und Stand nimmt er die tektonische Plattenverschiebung zwischen „alter und neuer Welt“ ins Visier. Er schafft Kontext, vermittelt Relevanz und stiftet freundlich zum Nachdenken an. Dabei geht er an die Grenzen von Vorstell- und Machbarkeit ohne den Alltag aus den Augen zu verlieren. Denn nicht zuletzt als Cyborg und Vater von zwei Kindern liegt ihm an schneller Veränderung und konkreter Tatkraft, um die Welt im Zeitalter künstlicher Intelligenz menschenwürdig zu erhalten.

Vorträge

Regierung als Service?

Digitale Staatsbürgerschaft

Schon heute ist es problemlos möglich ein Unternehmen inklusive Bankkonto in einem Staat zu gründen, dessen Bürger wir nicht sind und den wir noch nicht einmal je betreten werden müssen. Die Voraussetzung: eine digitale Staatsbürgerschaft.

Estland etwa hat ein solches Programm erfolgreich etabliert und ist damit in die weltweite Spitzengruppe “D5” der digital stärksten Staaten, vorgerückt. Erkunden Sie gemeinsam mit mir die faszinierenden Möglichkeiten digitaler Staatsbürgerschaf und lassen Sie sich vom Vergleich der derzeitigen weltweiten Initiativen dazu inspirieren. Was, wenn es eines Tages sogar rein digitale Staaten geben könnte…?

2017: Cyborgisierung wird real

Transhumanismus

Nanotechnologie, Biotechnologie, Gehirn-Computer-Schnittstellen, die Abbildung von Bewusstsein in digitalen Speichern, Superintelligenz und Kryonik scheinen soweit zu sein: der Mensch löst sich von seinen natürlichen Limitationen.

Bevor wir darüber urteilen, sollten wir uns ein Bild machen: wer treibt was wie konkret wo wie und warum voran und welches Gesamtbild ergibt sich daraus?

Welche Fragen stellen sich und in welchen Zeiträumen müssen wir mit bestimmten Entwicklungen rechnen?

Das Ende der Privatsphäre

Epochenwandel: Digitale Moderne

Sind wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts dabei die Gutenberg Ära zu verlassen und in die Digitale Moderne einzutreten?

Dann sollten wir weniger ausschließlich über neue Technologie sprechen, sondern vor allem darüber nachdenken, wie wir die großen Differenzen zwischen alten Denk- & Machtstrukturen und Verhaltensmustern in Einklang mit den neuen Möglichkeiten dieser Digitalen Moderne bringen.

Ich biete Thesen zu den neuen Denk- und Wertemustern der Digitalen Moderne zur Diskussion an.

Automatisierung und Empathie

Future Work

Während wir uns noch bemühen klassische Berufsbilder der Digitalisierung gemäß anzupassen, treten nicht nur völlig neue Bedarfe auf den Plan, sondern winkt in unmittelbarer Zukunft die Abschaffung vieler Tätigkeiten durch maschinelle Automatisierung.

Wie gehen wir als Menschen - zum Beispiel als Führungskräfte - damit um? Mein Vortrag zeichnet die Entwicklung nach, konkretisiert sie anhand von globalen Beispielen und liefert Fragen als Anlass für die Entwicklung von Zukunftsstrategien.

“Fake News” und proprietäre Wahrheiten

Digitale Ethik?

Jetzt haben wir alle ein Smartphone. Und sind uns einig, wie mit der digitalen Wirklichkeit umzugehen ist? Mitnichten.

Neue und drängende Fragen liegen auf dem Tisch: Welchen Wert haben unsere Daten? Was bedeutet die Filterblase? Wie gehen wir mit multinationalen Konzernen im Internet um? Was ist das Darknet?

Und: brauchen wir einen hippokratischen Eid für Programmierer?

Innovationskultur vs. Innovationstechnik

Disruption?

Es vergeht kaum eine Konferenz ohne dass jemand die eigene “Disruption” ausruft oder zumindest erklärt Bemühungen zu unternehmen, “disruptive Geschäftsmodelle” auszubrüten. Doch was steckt eigentlich für ein Konzept dahinter? Und geht es dabei mehr um Technik oder Kultur in der eigenen Organisation?

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die Führungshaltung, die Disruption begünstigt - warnt vor falschen Erwartungen und zeigt Rezepte für die professionelle Annäherung an ein Innovationsmanagement mit Breitbandanschluss an vielversprechende Trends.

Radikale Transparenz

Unternehmensverantwortung in der Digitalen Moderne

Nicht nur die so genannte “Demokratisierung” durch weit verbreiteten Zugang zum Internet und Angebote wie Wikipedia oder offene Massen-Online-Kurse (MOOC) hat zur Auflösung historischer Asymetrien in der Verteilung von Wissen geführt. Auch die Hacking-Kultur sorgt zunehmend für die Verschiebung des Paradigmas von Diskretion und Verschwiegenheit zu immer mehr Transparenz; sogar bei bislang als sensibel eingestuften Informationen. Unternehmen reagieren, nicht zuletzt getrieben durch Startups, die via des Mittels “radikaler Transparenz” - etwa in Form 100%iger Veröffentlichung von Gehältern und Boni - eine neue Personalkultur etablieren - und so rare Talente rekrutieren können.  Dieser Vortrag zeigt einige der Herausforderungen auf, die durch verstärkten Daten- und Technologieeinsatz auf Organisationen zukommen. Er dient der professionellen Inspiration, insbesondere mit Hinblick auf PR und HR-Themenstellungen.


Publikationen

FROH! Magazin

Ctrl+N


Die Prognose, dass im Jahr 2015 eine regelrechte Digitalisierungs-Hysterie unter Entscheidungsträgern ausbrechen würde, hat sich bewahrheitet. Gleichzeitig greift der aus dem Epochenwechsel post Gutenberg resultierende Wandel einer Digitalen Moderne sehr viel weiter, als gemeinhin auf Vorstandsetagen und -sitzungen gedacht wird. Der Chefredakteur des werbefreien Gesellschaftsmagazins FROH! Dr. Sebastian Pranz hat sich gemeinsam mit mir Gedanken zu den drängendsten Fragen dieser neuen Epoche gemacht. Wir freuen uns über jedes Feedback.

Infografik

Digitale Verzehrungen


Die Diskussionen über “die Digitalisierung” sind oft von persönlicher Angst vor Veränderung, dem Unwillen die eigene Komfortzone zu verlassen und einer Tendenz zur Vorverurteilung von innovativen Instrumenten und Möglichkeiten per se geprägt. Die Abbildung stiftet einen Beitrag zur Differenzierung der Diskussion. Sie sensibilisiert für die sehr unterschiedlichen Perspektiven und Denkarten, mit denen verschiedene Generationen dem Phänomen der Digitalisierung begegnen.

DU Magazin

Spurensuche in der Abwesendheit


Während die meisten Städte Werbung im öffentlichen Raum nicht nur dulden, sondern politisch aufgrund ihres lukrativen Einnahmepotentials wollen, hat die größte Stadt der südlichen Hemisphäre sie im Jahr 2007 einfach per Gesetz abgeschafft. Warum das ein spannendes Indiz für ein neues Verständnis der Bedeutung von öffentlichem Raum in der Digitalen Moderne sein kann, habe ich vor Ort in verschiedenen Interviews ergründet.

GDI Impuls Magazin

Das Marken-Theater


In diesem Text denke ich über die “Szenographische Ökonomie” nach - eine Wirtschaftsform, die mehr auf Inszenierungen als auf Produkten fußt. Wer sich über die Zukunft von Einzelhandel oder auch das Thema einer Online-Community Gedanken machen darf, könnte hier hell hörig werden. Denn die Begrifflichkeit “Bühne” hat sich aus dem Kunst- und Kulturraum heraus emanzipiert. Unser gesamtes Dasein wird in der Digitalen Moderne zur Bühne, so scheint es. Permanent stehen wir im shakespearschen Sinne auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Mal auf den eigenen - mal auf denen Dritter. Alles ist inszeniert und jeder inszeniert sich täglich aufs Neue.

Stylemag Iceland

Ein Zukunfts-Szenario in Island


Nach dem größten Crash einer Volkswirtschaft der letzten 100 Jahre, standen die Isländer nicht nur vor einem wirtschaftlichen Scherbenhaufen und einer nationalen Identitätskrise. Sie fanden sich auch in einer großen Chance auf einen Neuanfang wieder, die sie mit beeindruckender Energie und inspirierenden Köpfen in der Führung ergriffen. Im Jahr 2009 habe ich mir selbst ein Bild vor Ort gemacht und eine Reihe von netnographischen Interviews gemacht. Dieser Beitrag spiegelt in einer kleinen Reportage einige Eindrücke wieder. Unter dem Strich bin ich sicher: mit Island haben wir ein spannendes Zukunftslabor für mögliche Formen westlicher Gesellschaft direkt vor unserer Nase.

Das Buch

Hacking Healthcare


In den Jahren 2009 bis 2013 war ich auf Einladung des Think Tank W.I.R.E. aus Zürich gebeten, als Experte am Projekt “Healthlab” teilzunehmen. Hinter geschlossenen Türen haben wir mit Unternehmern, Politikern und Wissenschaftlern über die wichtigsten Herausforderungen und Handlungsfelder der Zukunft im Gesundheitssystem nachgedacht. Als Teil einer Reihe von Maßnahmen findet sich im Buch “Hacking Healthcare” auch mein Vorschlag für einen basisdemokratisch organisierten Think Tank für das Gesundheitssystem.

Electronic Retailers Association Europe

Future Media – watch and be watched


With respect to the ever-rising number of experts attending all sorts of smart gatherings globally, the fi rst thought that springs to my mind when being asked about “the future of media” is: simply more “new media”. Is this plain stupid and naïve?

Out-Thinking Organizational Communications

Unternehmenskommunikation X.0


Der große Vordenker der deutschen Kommunikationsbranche, Prof. Dr. Joachim Klewes hat ein Buch herausgegeben, in dem er sich mit der Unterstützung einer ganzen Reihe namhafter Kollegen Gedanken über die Unternehmenskommunikation der Zukunft im digitalen Zeitalter macht. Er hat mich eingeladen ein Kapitel beizusteuern. Das habe ich gerne gemacht und mich zu der Frage ausgelassen, ob und wie wünschenswert es sein könnte, dass wir uns von Algorithmen in unserem Alltag regieren lassen.

RP Forum „Wirtschaftskanzleien“

LEGAL TECH: stirbt der Trusted Advisor?


Digitalisierung bedeutet natürlich mehr als den Einsatz aktueller Technologien, etwa im Bereich Legaltech. Es bedeutet zum Beispiel auch, eine innovative Arbeitsumgebung zu schaffen, die die Interaktionsproduktivität fördert und Plattformen für disziplinenübergreifende Begegnungen schafft, um die Effizienz in der Bewältigung der erforderlichen Transformation zu steigern.

Ymazing Interview

Change, digital transformation and leadership


“Human Leadership is going to heavily rely on data. I think that leaders need to understand data and the power that comes with decoding and exploiting it appropriately [...]”

Referenzen

 
„Not only knowledgable but enjoyably outspoken“

Franc Arnold, Managing Director, Ergon

 
„A transformative design leader“

Laurence Brick, Creative Director, 100% design

 
„His take on the digital revolution is both close to business and philosophical“

Sybille Wegerich, Member of the Board, GAG


„Far-sighted, concerted and highly significant insight for decision makers“

Gerhard Müller, Partner, Ernst & Young


„You like to hear about the future of communications? Listen to him“

Stefan Kaiser, editor in chief GDI Impuls


„Strategically a visionary - practically a reliable advisor“ 

Dr. Erik Massmann


„...eindrucksvoll haben Sie zur Einführung des digitalen Zeitalters bei Strabag beigetragen…“ 

Dr. Norbert Pralle, Bereichsleiter Entwicklung und Innovation, Zentrale Technik, Züblin AG


„Danke für den tollen Vortrag“ 

Jutta Vo Quang, Global Key Accounts / Freudenberg Performance Materials

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